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Dienstag, 15. November 2016 - 18:13 Uhr
Haushalt 2017 eingebracht - Einkommenssteueranteil wichtigste Einnahmequelle

Am Montag habe ich als Kaemmerer der Gemeinde den Haushalt 2017 zur weiteren Beratung und Beschlussfassung in die Gemeindevertretung eingebracht. Die Stichworte lauten:
- Er ist ausgeglichen.
- Baut weiter Schulden ab.
- Wir investieren so viel wie nie zuvor.
- Wir bauen die Sozialleistungen aus.
- Die Mittel fuer den Strassenunterhalt werden deutlich erhoeht.
- Die Grundsteuern A und B bleiben weiter unterdurchschnittlich.
- Ebenso wie Wasser-, Abwasser- und Muellgebuehren.
In den vergangenen Wochen habe ich die
- geplanten Investitionen
- die Belastungen aus der Kreis- und Schulumlage und
- unseren Weg aus der Schuldenkrise vorgestellt.
Heute moechte ich mich einem anderen wichtigen Thema widmen. Die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde sind die Lohn- und Einkommenssteueranteile. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels (wir werden aelter, bunter und weniger) ist es im Hinblick auf diese Einnahmequelle wichtig, dass wir keine Einwohner verlieren und eine junge Gemeinde bleiben. Seit 20 Jahren sterben mehr Menschen im Jahr als jaehrlich geboren werden. Um einen Bevoelkerungsverlust zu vermeiden, ist es wichtig mehr Zuzug als Wegzug zu generieren. Das ist sicher, weil dieses Ziel alle Kommunen mehr oder weniger verfolgen. Wir sorgen deshalb dafuer, dass die Innenentwicklung unserer Doerfer gestaerkt, die Attraktivitaet erhalten und mit der Ausweisung von Bauland Neubuerger angezogen werden.
Bislang mit Erfolg, denn wir vermarkten unserer Baugebiete schnell und haben so gut wie keinen Leerstand.
In 2017 werden gleich 3 Neubaugebiete In Rauischholzhausen, Ebsdorf und Dreihausen baureif gemacht. Neben den rund 6 Millionen Euro, die die Gemeinde alleine investieren will, kommen weitere rund 1,5 Millionen aus einer oeffentlich-privaten Zusammenarbeit hinzu. Die 'Sonnenscheingemeinde Ebsdorfergrund' als Marke am Markt zu etablieren bleibt eine wichtige Aufgabe. Denn wenn wir weniger werden, zahlen weniger immer mehr und der Ausbau der Infrastruktur kehrt sich ins Gegenteil. Ich hoffe weiter auf Ihr Interesse an den Hintergrundinformationen. Ich moechte Ihnen damit das Handeln Ihrer Kommune naeher bringen!

Mit freundlichen Gruessen
Andreas Schulz, Buergermeister

Dienstag, 8. November 2016 - 18:43 Uhr
Buergermeister nimmt Stellung zur Kreis- und Schulumlage: Fast jeder 3. Euro der Gemeinde bekommt der Landkreis - zuviel!

Die Aelteren von Ihnen koennen sich erinnern. Die Gebietsreform 1974 wurde vor allem damit begruendet, dass die Verwaltungskraft in den damals noch selbststaendigen Doerfern nicht ausreiche den Anspruechen an eine Verwaltung mit notwendigem Fachwissen zu entsprechen. Das war u. a. die Geburtsstunde der Grossgemeinde Ebsdorfergrund mit 13 Doerfern und 11 Ortsteilen. In der Folge wurde eine moderne Verwaltung aufgebaut. Wer nun aber dachte die Landkreise nehmen sich nun zugunsten der erstarkten Kommunen zurueck, sieht sich getaeuscht.
Beim Landkreis Marburg-Biedenkopf waren noch nie so viele Menschen beschaeftigt wie heute und er hat den kreisangehoerigen Kommunen und ihren Buergern noch nie so viel gekostet wie heute. Laengst beschraenkte sich der Landkreis nicht mehr auf seine Ausgleichs- und Ersatzfunktion. Neue Doppelstrukturen werden geschaffen. Ich kritisiere das nicht erst seit Landraetin Fruendt die Kreisgeschicke leitet. Nachstehende Tabelle zeigt wie sehr die Belastung allein in den letzten 10 Jahren angestiegen ist. Rund 2,5 Millionen zahlen wir in 2017 mehr als noch 2006. Da spielt die prozentuale Hoehe der Kreis- und Schulumlage keine grosse Rolle. In absoluten Zahlen steigt sie permanent.
Der Kreis muss endlich damit aufhoeren immer neue Aufgaben zu entdecken, die die Kommunen oft ungefragt teuer bezahlen muessen. Ein Drittel des Gesamtvolumens des Ergebnishaushaltes der Gemeinde muss an den Kreis abgefuehrt werden. Im Gegenteil: Ueber 40 Jahre nach der Gebietsreform brauchen wir weniger Kreis. Der Ebsdorfergrund kann vieles selbst. Die Muetter und Vaeter der Gebietsreform wuerden sich ueber unsere Gemeinde freuen, ueber die viel zu teuren Landkreise nicht.

Mit freundlichen Gruessen
Andreas Schulz, Buergermeister

Donnerstag, 3. November 2016 - 17:26 Uhr
Zum Thema: Zinsentlassung in der Gemeinde Ebsdorfergrund berichtet Buergermeister Andreas Schulz

Sehr geehrte Mitbuergerinnen und Mitbuerger,
die Schuldenuhr tickt unermuedlich. Bund und Land haben eine enorme Zinslast zu tragen. Und statt weniger Schulden werden es immer mehr. Nicht im Ebsdorfergrund!
Wir haben unsere Schuldenlast kontinuierlich abgebaut und dadurch Spielraeume fuer freiwillige soziale Leistungen wie das GrundBad, das Kindersparbuch, die kostenfreie Nutzung der Buergerhaeuser fuer Vereine, den neuen GrundTreff und vielerlei Dinge mehr gewonnen. Auch duerften wir sonst nicht auf das Erheben von Strassenbeitraegen verzichten. Die Grundsteuern A + B waeren nicht so niedrig.
Die nachstehende Tabelle zeigt, dass die Gemeinde durch ihre erfolgreiche Haushaltskonsolidierung 2017 380.000 Euro Finanzspielraum zurueckgewonnen hat. Um diesen Betrag zahlt die Gemeinde 2017 weniger Schuldzinsen als 1993 als das Geld damals "noch mehr wert war".
Wir alle profitieren von dieser Politik. Mir ist es ein Raetsel warum das woanders nicht moeglich ist. Denn die Schulden von heute zahlen nachwachsende Generationen und schmaelern deren Gestaltungsspielraeume trotz groesser werdenden Herausforderungen.

Danke fuer Ihre Unterstuetzung auch in schwierigeren Zeiten als heute.

Mit freundlichen Gruessen
Andreas Schulz, Buergermeister

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