Startseite | Impressum | Kontakt
Map
Sie sind hier: Startseite

Donnerstag, 3. November 2016 - 17:26 Uhr
Zum Thema: Zinsentlassung in der Gemeinde Ebsdorfergrund berichtet Buergermeister Andreas Schulz

Sehr geehrte Mitbuergerinnen und Mitbuerger,
die Schuldenuhr tickt unermuedlich. Bund und Land haben eine enorme Zinslast zu tragen. Und statt weniger Schulden werden es immer mehr. Nicht im Ebsdorfergrund!
Wir haben unsere Schuldenlast kontinuierlich abgebaut und dadurch Spielraeume fuer freiwillige soziale Leistungen wie das GrundBad, das Kindersparbuch, die kostenfreie Nutzung der Buergerhaeuser fuer Vereine, den neuen GrundTreff und vielerlei Dinge mehr gewonnen. Auch duerften wir sonst nicht auf das Erheben von Strassenbeitraegen verzichten. Die Grundsteuern A + B waeren nicht so niedrig.
Die nachstehende Tabelle zeigt, dass die Gemeinde durch ihre erfolgreiche Haushaltskonsolidierung 2017 380.000 Euro Finanzspielraum zurueckgewonnen hat. Um diesen Betrag zahlt die Gemeinde 2017 weniger Schuldzinsen als 1993 als das Geld damals "noch mehr wert war".
Wir alle profitieren von dieser Politik. Mir ist es ein Raetsel warum das woanders nicht moeglich ist. Denn die Schulden von heute zahlen nachwachsende Generationen und schmaelern deren Gestaltungsspielraeume trotz groesser werdenden Herausforderungen.

Danke fuer Ihre Unterstuetzung auch in schwierigeren Zeiten als heute.

Mit freundlichen Gruessen
Andreas Schulz, Buergermeister

Donnerstag, 27. Oktober 2016 - 18:13 Uhr
Vorstellung: Investitionspaket von 16,3 Millionen Euro (2017-2019)

Liebe Mitbuergerinnen und Mitbuerger,
in den naechsten drei Jahren stehen grosse Investionen in der Gemeinde an.
Mit 16,3 Millionen Euro will die Gemeinde ihre Infrastruktur massgeblich verbessern. Die wichtigsten Vorhaben moechte ich Ihnen kurz im nachstehenden Ueberblick vorstellen.

Die Vorfinanzierung der Ortsumgehung fuer Heskem schlaegt mit 4,5 Millionen Euro am hoechsten zu Buche.
Gefolgt von 1,5 Millionen Euro fuer die Erweiterung des Feuer-wehrgeraetehauses in Dreihausen.
Fuer die energetische Sanierung des GrundBades wollen wir 1,1 Millionen Euro ausgeben.
Die Gewerbegebietserschliessung zwischen Heskem und Wittels-
berg inklusive Ankauf von Grundstuecken zusammen mit der Stadt Marburg wird uns mindestens 1,5 Millionen Euro kosten.
Die Kindertagesstaette "Sonnenschein" in Beltershausen-Frauen-
berg wird um eine Kindergarten- und zwei Krippengruppen bei
gleichzeitiger Umwandelung einer Kindergartengruppe in
einen Sozialraum erweitert. Dies duerfte 0,75 Millionen Euro
verschlingen.
Das Feuerwehrgraetehaus in Hachborn wird 2017 erweitert. 0,4 Millionen Euro.
Das "Musikergartenprojekt"in Ebsdorf inklusive Kauf und Neu-
anlage des Parkplatzes plus Nebenleistungen bringt es auf 0,7 Millionen Euro.
Die "Freiflaechenoase" in Rossberg kostet am Ende 0,3 Millionen Euro.
Geplante bzw. begonnene Neubaugebiete in Ebsdorf, Heskem-
Moelln, Dreihausen und Rauischholzhausen bringen es auf zu-
sammen 3,0 Millionen Euro.
Fuer das Flurbereinigungsverfahren Wittelsberg-Rauischholz-
hausen und weitere Verbesserungen von Feld- und Wirtschafts-
wegen in der Grossgemeinde sind 0,45 Millionen Euro
kalkuliert.
Investionen in die nachhaltige Strassen- und Gehwegsanierung 1,0 Millionen Euro.
Investionen in Kinderspielplaetze und Jugendclubs 0,05 Millionen Euro.
Dorferneuerung Wittelsberg 0,10 Millionen Euro. Weitere Investionen stehen in die Ver- und Entsorgungsanlagen, den Fuhrpark des Servicehofes und die Ersatzbeschaffung von Feuerwehrautos, die Modernisierung der EDV und den Breitbandausbau an. 0,95 Millionen Euro
Zusammen: 16,3 Millionen Euro
(Nicht alle Projekte koennen zum gegenwaertigen Zeitpunkt punktgenau gerechnet sein - die Zahlen dienen als Orientierung).
Finanziert werden sollen die Vorhaben mittels Foerdergeldern, liquiden Mitteln der Gemeinde und durch private Geldgeber.
Zusammen: 16,3 Millionen Euro
Wichtig ist mir bei all den Investionen dreierlei:
1. Ich will sie ohne neue Schulden finanzieren.
2. Ich will die noch bestehenden Darlehen (Ende 2016 = rund 2,0 Millionen Euro) bis zum Ende meiner Buergermeistertaetigkeit alle getilgt haben. Tilgungszuschuesse Dritter machen eine vorzeitige Tilgung wirtschaftlich nicht sinnvoll.
3. Kein Projekt soll teurer abgerechnet werden als geplant. Das ist in ueber 20 Jahren meiner Amtszeit bisher immer gelungen!
Darueber hinaus stehen die Planung und der Bau eines neuen Busbahnhofes fuer Heskem/Gesamtschule Ebsdorfergrund und die Erweiterung der Gemeindeverwaltung auf der Tagesordnung in dieser Amtsperiode. Auch muss ein neues Nutzungskonzept fuer die Mehrzweckhalle Leidenhofen gefunden werden, welches allerdings nur mit Foerdermitteln umgesetzt werden kann.
Wie Sie sehen, die Gemeinde und ich haben uns viel vorgenommen.
Ich werde Sie weiter auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Gruessen
Andreas Schulz, Buergermeister

Freitag, 26. August 2016 - 11:00 Uhr
Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge

Liebe Mitbuergerinnen und Mitbuerger,
in den vergangenen zwei Wochen habe ich die Sommerpause dazu genutzt, Sie ueber
- bevorstehende Massnahmen in ihrem Ortsteil im Rahmen eines zehn Millionen Investitionsprogrammes der Gemeinde zu informieren
- und ich habe erlaeutert, warum es der Gemeinde Ebsdorfergrund vergleichsweise gut geht, wir aber deshalb nicht reich sind.

In meiner heutigen Kolumne moechte ich den Bogen spannen von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge, welche am Beginn meiner Amtszeit in der Gemeinde Prioritaet hatten und welche heute und in naher Zukunft Prioritaet haben werden.
So mussten wir in den ersten 15 Jahren fast unser gesamtes Geld in die Modernisierung unserer Abwasser- und Wasseranlagen investieren. Ein neuer Tiefenbrunnen fuer Rauischholzhausen wurde gebohrt, neue Wasserhochbehaelter fuer Wermertshausen, Rossberg und Rauischholzhausen gebaut, alle anderen wurden saniert, der Brunnen in Dreihausen erneuert und eine neue Wasserleitung von Dreihausen nach Leidenhofen und von Leidenhofen nach Ebsdorf verlegt, Wasserleitungen in den Ortsteilen wurden ausgetauscht.
Im Abwasserbereich wurden alle vier Klaeranlagen ertuechtigt, fuer Millionenbetraege Rueckhaltesysteme zur Schonung unserer Gewaesser errichtet und das Kanalnetz im Rahmen der Eigenkontrollverordnung nicht nur auf Schaeden untersucht, sondern diese auch wie vorgeschrieben beseitigt.
Das wir diese Aufgaben frueh angegangen sind - ist aus heutiger Sicht ein Segen.
Damals gab es noch Zuschuesse, die wir als Sonderposten aufloesen und den Abschreibungen heute noch gegenueber stellen koennen. Darueber koennen Sie sich auch als Gebuehrenzahler freuen.
Von Anbeginn setzte die Gemeinde mit grossem Erfolg auf die Ausweisung von Bauland in allen Ortsteilen (ausser Ilschhausen).
Die Serie jedem Dorf sein Dorfgemeinschafthaus, Buergerhaus, Mehrzweckhalle oder Buergerzentrum nicht nur zu erhalten, sondern es im Rahmen einer Schwerpunktsetzung zu sanieren und zu modernisieren begann in Heskem-Moelln mit der damals laufenden Dorferneuerung, setzte sich ueber die Schaffung zweier neuer Buergerzentren in Dreihausen und Hachborn fort. Heute sind alle Gemeinschaftshallen entweder komplett erneuert oder wie in Ebsdorf und Leidenhofen wenigstens teilweise.
Auch in die Modernisierung der Gemeindeverwaltung, der Kitas, den Servicehof und das GrundBad wurde regelmaessig investiert.
Ueber 30 Strassen wurden unter Beteiligung der Anlieger endausgebaut. Die Ortsumgehung fuer Wittelsberg und Rauischholzhauen realisiert und der Baubeginn fuer die Ortsumgehung Heskem moeglich gemacht.
Ein ambitioniertes Radwegenetz wurde und wird weiter geschaffen.
Heute haben wir fast ein "blaues Band", u.a. durch die Renaturierung der Zwester-Ohm durch die Gemeinde gelegt und der Gewaesserstruktur und Qualitaet wie dem Hochwasserschutz viel Gutes getan.
Bei der Verwirklichung setzte die Gemeinde immer auf Eigentum, Selbstverwaltung und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Privaten.
Auch das Stromnetz wurde in oeffentliche Hand zurueckerworben. Die Gewerbegebiete wurden erfolgreich vermarktet. Das Internet schneller gemacht und die Energiewende eingelaeutet.
Heute verfuegt die Gemeinde ueber eine sehr hohe Eigenkapitalquote von 60,58 Prozent.
Die Hausaufgaben sind also gemacht. Aber wie sieht die Zukunft der Gemeinde aus?
Ueber die juengste Buergermeisterwahl habe ich den Auftrag bis Ende 2022 die Geschicke der Gemeinde weiter (mit) zu gestalten.
Ich bin mit einem genauen Wahlprogramm in die Wahl gegangen. Nachzulesen unter
http://www.buergermeister-andreasschulz.info
Es umzusetzen, sehe ich als Ihren Auftrag an. Das sich dabei auch Interessenskonflikte ergeben koennen, bitte ich dem Waehlerauftrag nachzusehen.
Fuer mich ist es wichtig, unser Gemeinwesen mit Grosser Zielstrebigkeit weiter zu entwickeln. Denn nur, wenn es uns gelingt im Ganzen attraktiv zu bleiben, bleiben auch die Menschen, glauben an die Zukunft ihres Dorfes und ihrer Gemeinde. Nur dann bringen sie sich ein, investieren selbst und sind stolz auf ihr zu Hause und ihre Gemeinde und zeigen das auch nach aussen.
Auf den Festen, die die Gemeinde unterstuetzt, im Alltag, auf der Arbeit, im Urlaub und sonstwo.

Ich will deshalb als Buergermeister weiterhin nicht nur Repraesentant und Moderator von Meinungs- und Willensbildungsprozessen sein, sondern die Zukunftsthemen aktiv angehen.

Ich bitte dabei ueber die Buergermeisterwahl hinaus um Ihre Unterstuetzung.

Ich wuensche Ihnen eine gute Zeit

Ihr Andreas Schulz, Buergermeister

Neuere Beiträge  Ältere Beiträge

Anmelden