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Montag, 20. November 2017 - 08:48 Uhr
Visionaere Ideen fuer die Gesamtschule Ebsdorfer Grund 5-Punkte-Plan soll Schule fit fuer die Zukunft machen

Lange vor der Gebietsreform von 1972 hatten mehrere Buergermeister und der Landrat eine fuer damals visionaere Idee: Sie wollten ihre jungen Einwohner nach der vierten Klasse nicht mehr in den Volksschulen der Doerfer unterrichten, sondern in einer zentralen Gesamtschule. So wurde die Idee fuer die Gesamtschule Ebsdorfer Grund geboren, die 1960 in Heskem gegruendet wurde. "Nach fast 60 Jahren braucht es nun wieder eine neue Zukunftsidee fuer die Schule", sagt Ebsdorfergrunds Buergermeister Andreas Schulz. "Diese Zukunft wollen wir heute anstossen."

Der Gemeinde ist "ihre" Gesamtschule wichtig. Deshalb hat sie dem Landkreis als Traegerin der Schule einen Fuenf-Punkte-Plan vorgelegt. Damit soll die Schule das noetige Ruestzeug fuer weitere erfolgreiche Jahrzehnte erhalten. Folgende Ideen hat Andreas Schulz dem Schulleiter Mirko Meyerding, dem stellvertretenden Landrat Marian Zachow und dessen Fachbereichsleiter Rainer Roeder vorgestellt:

1. Der Busbahnhof unterhalb der Schule soll verlegt werden. "Er ist eine Katastrophe", bringt es der Buergermeister auf den Punkt. Der Busbahnhof ist zu klein fuer die stetig wachsende Schuelerzahl und den damit verbundenen Busverkehr. Das sei mit Problemen fuer die Sicherheit der Schueler behaftet - und mit massiver Beeintraechtigung der Anwohner. "Es freut uns, dass die Schuelerzahlen wachsen. Aber mittlerweile fahren taeglich mehr als
50 Busse durch Heskem", so Andreas Schulz. Gerade im Hinblick auf die Ortsumgehung sei es daher unsinnig, den Autoverkehr aus der Ortslage zu verbannen - die Busse aber weiter durch das Nadeloehr fahren zu lassen. "Wir schlagen deshalb die Verlegung des Busbahnhofs vor", erklaert Andreas Schulz. Der sollte oberhalb der Schule auf einem Teil des derzeitigen Sportgelaendes errichtet werden. Somit waere er auch an die neue Ortsumgehung angebunden.

2. Ein neues Sportgelaende soll auf dem jetzigen Mehrzweckplatz und Teilen der Liegewiese des GrundBads entstehen. Dort ist laut Andreas Schulz ausreichend Platz fuer neue Sportflaechen, die sich dann direkt an die Sporthallen anschliessen wuerden. Die Gemeinde sei bereit, dem Landkreis eigene Flaechen dafuer zur Verfuegung zu stellen - um gemeinsam die Schule moderner und attraktiver zu gestalten.

3. Die Schule braucht eine Mensa. Wie Buergermeister Andreas Schulz ausfuehrt, ist die derzeitige Cafeteria zu klein fuer die Schuelerzahlen. "Ausserdem entwickelt die GSE sich zu einer Ganztagsschule. Da reicht die Cafeteria schon laengst nicht mehr aus." Die Schule bemaengele dieses Problem schon seit langem. Fuer eine neue Mensa sieht der Rathauschef den perfekten Platz auf dem derzeitigen Lehrerparkplatz oberhalb der Schule - neben dem kuenftigen Busbahnhof.

4. Mehr und neue Lehrerparkplaetze wuerde Andreas Schulz auf dem Gelaende des GrundBads zur Verfuegung stellen. Eine Zufahrt bestehe bereits, hinter dem Hallenbad sei genug Platz, um mindestens 50 Parkplaetze einzurichten. "Abends und am Wochenende koennten die dann zugleich von den Besuchern unseres GrundBads genutzt werden."

5. Neue Aufenthaltsflaechen braucht die Schule nach Ansicht von Andreas Schulz dringend. Denn: In den letzten Jahren wurden viele neue Gebaeude errichtet - die wiederum fruehere Freiflaechen wegnahmen. Damit steigt die Schuelerzahl, aber der Freiraum wurde immer weniger. "Neue Aufenthaltsflaechen koennten neben dem neuen Sportgelaende auf der Wiese des GrundBads entstehen und bei Mensa und Busbahnhof auf Teilen des bisherigen Sportgelaendes", meint Andreas Schulz.

Der Landkreis hat sich laut dem Buergermeister bisher mit der Idee eingebracht, einen neuen Busbahnhof auf dem Mehrzweckplatz zu errichten - dort, wo er selbst den neuen Sportplatz sieht. "Das geht uns nicht weit genug", sagt Andreas Schulz. "Das loest ja auch nur das Busproblem. Aber alle anderen Probleme bleiben unberuehrt." Sein Fuenf-Punkte-Plan koenne Schritt fuer Schritt umgesetzt werden und wuerde die Zukunft der Schule fuer die naechsten 20 bis 30 Jahre sichern. Er sieht den Landkreis aber nun in der Pflicht, in die Heskemer Schule zu investieren. "Die GSE ist nun an der Reihe." Denn in den vergangenen Jahren habe der Kreis Millionen in andere Schulstandorte investiert, "wo Nutzen und Erfolg sich nicht so eingestellt haben, wie an der GSE". Der Landkreis hat dem Buergermeister nach der Vorstellung seines Konzeptes zugesagt, die Ideen zu ueberpruefen. "Fuer die Schule und fuer Heskem waere es ein Gewinn", ist sich Andreas Schulz sicher. "Denn das Konzept schaut ueber den Tellerrand hinaus und loest mehrere Probleme zugleich."

Donnerstag, 17. August 2017 - 18:25 Uhr
Windkraft im Grund

Liebe Mitbuergerinnen und Mitbuerger,
Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft ist die Nutzung von Sonne, Wind und Biomasse unweigerlich die Alternative.
Erst recht, wenn die Elektromobilitaet zunimmt und obendrein auch noch aus der Kohlekraft ausgestiegen werden soll.
Diese Entwicklung betrifft auch die Gemeinde Ebsdorfergrund.
Unser Regionalparlament, die Regionalversammlung beim Regierungspraesidium in Giessen, hat einen Plan zur Ausweisung von Windvorrangflaechen fuer ganz Mittelhessen beschlossen, somit auch fuer das Gebiet der Gemeinde Ebsdorfergrund.
Seit ueber einem Jahrzehnt plant die Gemeinde zwei Windkraftanlagen (WKA) oberhalb von Leidenhofen.
Diese sind fuer das Erreichen des Energieziels der Gemeinde "2020 energieautark zu sein" ein notwendiger Schritt.
Darueber hinaus sollen unabhaengig von Gemeindeinteressen viele weitere WKA errichtet werden. In Planung sind elf Anlagen im Gebiet von Hessenforst (Land Hessen) und bis zu acht auf Flaechen der Waldinteressenten Dreihausen.
Sowohl Hessenforst als auch die Waldinteressenten haben bereits Vertraege mit Projektierern geschlossen.

Den Landschaftsschaden haben wir alle

Als Buergermeister und auch persoenlich halte ich diese geplante Anzahl von WKA fuer viel zu viel.
Ich moechte nicht, dass die Gemeinde Ebsdorfergrund "verspargelt" wird. So wenig wie moeglich WKA sollen im Gemeindegebiet aufgestellt werden, und wenn dann nur solche, von denen alle etwas haben und nicht nur die Landeigentuemer. Den Landschaftsschaden haben schliesslich alle Buergerinnen und Buerger und nicht nur die, die damit viel Geld (Pachteinnahmen) verdienen.
Auch Gewerbesteuerversprechungen nutzen in diesen Faellen nicht. Sie fallen bei institutionellen Anlegern, - wenn ueberhaupt - erst nach ueber zehn Jahren an, da zuerst hoch abgeschrieben und Steuern gespart werden. Die Stadt Amoeneburg wird lange keine nennenswerte Gewerbesteuer sehen und auch die Gemeinde Fronhausen nicht.
Diejenigen, die uns die Amoeneburger Anlagen "gefuehlt" in den Ebsdorfergrund gesetzt haben, planen jetzt nicht nur weitere an unserer Gemeindegrenze, sondern auch im Staatswald rund um die Landessammelstelle bei Rossberg. Den Firmen Juwi und WPD geht es alleine um Gewinnmaximierung auf Kosten unseres Landschaftsbildes.
Sowohl Hessenforst als auch die Waldinteressenten Dreihausen sollten bei all ihren Planungen auch an die Allgemeinheit denken.
Mit meinem Beitrag moechte ich auf diesem Weg die bislang nicht oeffentlichen Bestrebungen bekannter machen. Die Gemeindevertretung habe ich bereits informiert.

Mit freundlichen Gruessen,
Ihr Buergermeister Andreas Schulz

Donnerstag, 13. Juli 2017 - 12:07 Uhr
Unser GrundWasser will den Getraenkemarkt revolutionieren.

Liebe Mitbuerger und Mitbuergerinnen,

die Ueberschrift mag zwar sehr ambitioniert klingen, nicht mehr und nicht weniger will aber unsere Aktion am Freitag, den 14. Juli 2017 (siehe nebenstehende Einladung) bewirken.

- Was die Werbung doch moeglich macht!

Statt unser gutes Leitungswasser auch zum Trinken zu benutzen, ersetzen wir es immer mehr durch Tafel- oder Mineralwasser. Warum? frage ich mich.

Unser Leitungswasser ...

- kommt aus den Tiefen der Sonnenscheingemeinde und unserer Region,

- wird staendig kontrolliert,

- ist mineralisiert,

- ist unschlagbar guenstig,

- wird frei Haus geliefert,

- belastet weder Klima noch Umwelt

- und wenn sie es zu Hause aus Glaesern trinken, verschmutzt es auch die Meere nicht im Gegensatz zu Getraenken aus Plastikflaschen (siehe auch unsere abgedruckte Pressemitteilung).

Und trotzdem:
Wir schleppen uns ab. 83 Getraenkekisten pro 1000 Liter jedes Jahr und sorgen so selbst fuer steigende Preise des Leitungswassers.

Denn die Kosten fuer die Produktion unseres Leitungswassers bleiben die gleichen, egal ob viel oder wenig getrunken wird.

Wir zahlen also doppelt. 1. Das teure Tafel oder Mineralwasser und 2. die steigenden Wassergebuehren.

Ich habe mich gefragt: Warum machen wir diesen Unsinn mit?

Ich bin auf keine andere plausible Antwort gestossen, als die, dass die Werbung unser Verbraucherverhalten massiv beeinflusst.

Als Vertreter eines kleinen Wasserversorgers moechte ich natuerlich auf die Vorzuege unseres GrundWassers aufmerksam machen und nicht nur verloren gegangene Marktanteile zurueckholen, sondern auch einen kleinen Beitrag aus der Gemeinde heraus zu bewussterem Verbraucherverhalten erreichen.

Es wird viel vom Klima- und Umweltschutz geredet und trotzdem verstopfen die Lastwagen mit Getraenkelieferungen unsere Autobahnen.

In unseren Meeren wird bald so viel Plastik schwimmen wie es Fische gibt.

Viele Menschen klagen ueber Rueckenschmerzen und schleppen trotzdem die schweren Getraenkekisten.

Mit den Abwassergebuehren kostet unser GrundWasser 5,04 Euro pro 1000 Liter. 200 bi 700 Euro geben wir aus, wenn wir die gleiche Menge im Getraenkemarkt kaufen.

Denken Sie bitte einmal darueber nach.

Mit freundlichen Gruessen
Ihr Buergermeister Andreas Schulz

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